Anforderungen

Aus Freifunk Köln, Bonn und Umgebung
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hier soll eine Sammlung der Anforderungen, die wir unterstützen wollen entstehen:

Funktionale Anforderungen

Nutzer-/Klientensicht

Aus der Sicht eines Endnutzers...

  1. Das Netz verbindet Wireless-Lan-Hardware (nach IEEE 802.11 b/g/n) seiner Teilnehmer.
  2. Die Teilnahme am Netz (als Client) ist ohne Installation zusätzlicher Software mit jeglichen Endgeräten möglich.
  3. Das Netz bindet alle Teilnehmer an das Internet und das World Wide Web an.
  4. Das Netz ermöglicht Datenverbindungen zwischen allen Teilnehmern.
  5. Das Netz informiert die Teilnehmer über sich und stellt seine Dokumentation offen zur Verfügung.
  6. Das Netz ermöglicht zusammen mit der Dokumentation das Auffinden von angebotenen Diensten der Teilnehmer (e.g. FAX Service, legales Musik-Sharing via iTunes, Chat, File-Shares, kollaborative Tools).
  7. Mehrere hundert Endnutzer können am Netz teilnehmen.
  8. Das Netz bietet Roaming zwischen sich überlappenden Zellen, damit Benutzer möglichst viel Bewegungsfreiheit haben.

Ggf (Diskussion)

  1. Das Netz schützt den Internetverkehr seiner Teilnehmer vor Sniffing im Äther (würde dann VPN zum Endpunkt bedeuten) - derzeit nicht implementiert


  1. Innerhalb des Freifunk-Netzes bieten wir kostenlose und spontan benutzbare Basis-Dienste an, die auch bei einem teilweisen oder vollständigen Ausfall der Uplinks, sprich des Zugangs zum öffentlichen Internet, noch funktionieren. Diese Basisdienste könnten sein:
    1. Privat-Chat
    2. Gruppen-Chat
    3. Dateiübertragung

Diese Dienste sollten im Idealfall von Routern mit besserer Hardware direkt angeboten werden, denn dies spart Energie und bietet ggfs. einfacherer Administration seitens der Aufsteller eines Knotens. Im Besten Fall sollten diese Dienste auf den Routern automatisch gestartet werden, wenn ein USB-Massenspeicher angeschlossen wird (ein USB-Stick oder Festplatte).

Hier ergeben sich mehrere Probleme bei der Umsetzung:

  1. Wie erfahren die Benutzer von den Freifunk-Diensten?
  2. Wie kann man die Schwelle zur Teilnahme sehr gering halten?
  3. Sollen die Dienste sich untereinander abgleichen? Wie finden die Router sich hierzu?

Betreibersicht

Aus Sicht derer, die Accesspoints haben...

  1. Der Betrieb erfolgt sicher und getrennt von (ggf. vorhandenen) eigenen Netzen. Keine privaten Daten sind aus dem Netz abrufbar.
  2. Der Abuse wird nicht über den Betreiber abgewickelt. Er erscheint im Internet nicht als Absender der Datenpakete, die er abwickelt. Ansprechpartner für Abmahnungen / Polizei, etc. ist der CCC.
  3. Der Betrieb des Accesspoints beeinträchtigt die eigene Internet-Verbindung nicht wesentlich. Falls gewünscht kann der Betreiber über den "config-mode" einstellen, welche Bandbreite er dem Freifunk-Netz zu Verfügung stellt(seit Version V1.0).
  4. Der Betreiber muss den Node nicht konfigurieren.
  5. Das Einspielen von Firmware-Updates macht wenig bis keine (automatisch, remote) Arbeit.
  6. Der Betreiber hat die Möglichkeit, alle Einstellungen seines APs vollständig anzupassen, verliert damit aber u.U. die Kompatibilität zum Netz.

Nicht-funktionale Anforderungen

  1. Das Netz wird über eine zentrale Gateway-Struktur mit dem Internet verbunden
  2. Die Anbindung ist redundant ausgelegt.
  3. Eine direkte Ende-zu-Ende Kommunikation mit IPv4 und IPv6 ist zwischen allen Teilnehmern möglich.
  4. Das Netz skaliert bis zu einer vorgesehenen Größe
  5. Die Konfiguration der Endgeräte erfolgt automatisch für IPv4 und IPv6 auto konfiguration. (Dual-Stack)
  6. Auch ohne Dual-Stack (also ausschl. IPv4 oder IPv6) ist das Netz ohne Einschränkung nutzbar
  7. Node-Konfigurationen (Firmware-Images & Pakete) werden zentral zur Verfügung gestellt.
  8. Das Netz verbindet auch Wireless-Lan-Hardware nach IEEE 802.11 a(5GHz)/ac/ad seiner Teilnehmer.

Ggf.

  1. Konfigurations-Management für die Nodes: Die Konfiguration aller Nodes liegt zentral in einem Repository und wird bei Bedarf (Änderungen) automatisch an alle Nodes deployed. Dabei ist sicher gestellt, dass im Fehlerfall jeder Node auf die letzte, funktionierende Konfiguration zurückfällt.